Jahresmotto

Jahresmotto 2017

Hoffnungsträume - Hoffnungsräume

Gedanken zum Jahresmotto von Andreas Plietker (Vors. des Pfarreirates)

Also: Wieder mal Hoffnung. Das Thema kommt mir bekannt vor. Ach ja, vor einigen JahrZacharias Emmaus360en gab es doch das Motto: Damit ihr Hoffnung habt. Gehen der Kirche die Themen aus? Oder: Ist die Kirche – ist der Glaube so hoffnungslos, dass wir nur noch hoffen können?
Für mich beschreibt es eine Hoffnung, die nicht logisch und wissenschaftlich begründet ist. Gott sei Dank kann dies die Wissenschaft auch nicht. Hoffnung ist wohl eher eine innere Einstellung, eine Beziehung zu Gott und der Welt als feste Zusage.
Zacharias Emmaus360Logik und Vernunft ist kein Gegenentwurf: Wohin hat uns denn dieser Weg geführt: Brexit, Trump, religiöser und politischer Extremismus, Kriege und Hungersnöte. Logisch und vernünftig waren und sind diese Wege nicht. Aber mit einer gemeinsamen Sehnsucht und Hoffnung für das Heil der Menschen wären andere Lösungen möglich gewesen. Dann hätte die sinnlose Zerschmetterung und Bombardierung der Menschen im syrischen Aleppo nicht stattfinden müssen.
Die gemeinsame Gotteshoffnung nach einem Frieden, wie ihn die Welt uns nicht geben kann, ist doch über alle Religionsgrenzen etwas Verbindendes. Ein Volk, eine Menschheit mit einer gemeinsamen Vision und einem Vertrauen auf Gott kann auf ihrem Weg Berge versetzen.
Träume und Räume.
Träume – es sind doch Gedankenvorstellungen von einem Ideal. So erträume ich mir beispielsweise mein Leben, meine Beziehung, meine Welt im Großen und im Kleinen. Damit dies keine gelebten Alpträume werden, muss ich etwas dafür tun. Aktiv sein – aktiv werden. Und wenn ich meine Träume nur und ausschließlich global denke -  nur im Großen – dann wird es nichts mit meinem Traum und meiner Hoffnung. Ich muss hierfür Räume definieren, Raum für Raum beschreiben und beschreiten. Ich benötige in diesen unterschiedlichen Räumen Verbündete, Begleiter und Gefährten.
Ich suche nach Verbindungen, nicht nach Trennungen. Schau auf Möglichkeiten und lass mich nicht von den Unmöglichkeiten leiten. Dann ist es doch gut, mit den unterschiedlichen Hoffnungen gleiche Träume und gemeinsame Räume zu entdecken und zu gestalten. Im eigenen Glauben, im gemeinsamen Glauben, über Denk- und Religionsgrenzen hinaus.
Beten und Fürbitten ist hierfür notwendig, um alle unsere Anliegen vertrauensvoll vor Gott zu tragen. Aber auch die soziale, politische und die fürsprechende Funktion und Tat gehört hierzu. Beispielsweise in der Tafel und oder in der Kleiderstube, in der Pfarrcaritas, in der Ökumene, im „Eine-Welt-Kreis“, in der Flüchtlingshilfe, bei den Messdienern und in vielen anderen Aktionen.
Oder in etwas Neuem. Schauen sie doch einmal für sich selbst. Vielleicht entdecken Sie ihre eigenen und gemeinsamen Hoffnungsträume und -räume. Der Stall in Betlehem war so ein Raum voller Hoffnung und Träume. Wo steht also Ihre Krippe – wo steht unsere Krippe. Hier, jetzt und heute?

Pfarrmitteilungen

Jede Woche neu: Pfarrmitteilungen

Zeiten Gottesdienste

Aktuelle Informationen zu den Gottesdiensten finden Sie auf dem Gottesdiensplan.

 

Samstag

16.30 Gebetszeit
17.00 Eucharistiefeier

Sonntag

08.00 Eucharistiefeier
10.00 Eucharistiefeier

Montag

08.30 Eucharistiefeier

Dienstag

08.30 Rosenkranzgebet

Mittwoch

14.30 Eucharistiefeier

Donnerstag

18.30 Gebetszeit
19.00 Eucharistiefeier

Veranstaltungshinweise

 

Dezember

Lebendiger Adventskalender
immer sonntags und mittwochs um 17.30 Uhr
3., 6., 10., 13., 17., 20. Dezember
an verschiedenen Orten

Vorbereitungstreffen der Sternsinger
Di. 05.12. um 17 Uhr im Pfarrheim

Weihnachtskonzerte des Kolping-Blasorchesters
So.10.12., Sa.16.12. und So.17.12.
jeweils um
15 Uhr Kaffeetrinken
16 Uhr Konzertbeginn
in der Bürgerscheune

Hilfeprojekte in Indien
Kaplan Ramesh berichtet
(Bildreportage)
Mi. 13.12. um 19.30 Uhr im Pfarrheim

 

Vorschau 2018

April-Mai

Erstkommunion
So. 29.04. Grp.1
So. 06.05. Grp.2

Mai

Katholikentag in Münster

Mi.9.05.-So.13.05.  - Suche Frieden

Juni

Du bist ein Segen
Konzert Meditation
Anselm Grün & Hans-Jürgen Hufeisen
So. 03.06. um 17 Uhr
in der Pfarrkirche

Juli

Taizé-Fahrt
Sa. 14.07. - So. 22.07.